Montag, 3. November 2008

Hej Hej.
Es ist ein sonniger Montagmittag, draussen ist es recht kalt geworden und von ersten Schneestürmen war letzte Woche schon zu hören... bald wird die Sauna zum ersten mal angeworfen!!

Anfang letzter Woche war ich als Betreuerin auf dem Höstlovslager, die Herbstfreizeit für alle Kinder aus den Gemeinden in Sollentuna. Wir sind zu einem schönen altem Haus am See im Norden Sollentunas gefahren und haben dort drei Tage lang Kinderparadies gespielt: Kennenlernspiele im Sonnenschein, Nachtwanderung mit Fackeln, glitschigen Spaghettis und auf dem Lagerfeuer gegrillten Würstchen, Bibelgeschichten hören, Basteleien aller Art, Kinderdisco, Torten selber machen, Theater, Chor, Andachten, Kindergeburtstagsessen und und und!! Ich hatte im Vorfeld mit Unterstützung einiger Jugendlichen die Organisation für die Kennenlernspiele (dank zahlreicher Seminare ist mein Repertoire mittlerweile recht gross), die Nachtwanderung und den Bunten Abend übernommen. Es hat Spass gemacht und tat gut etwas selber zu machen. Es waren gelungene Tage mit wichtigen persönlichen Einsichten wie
- Heimweh-Trösten auf Schwedisch ist nicht ganz einfach.
- Pfadfinder sind wirklich eine besondere Art der Jugendarbeit. Man sollte es nicht die ganze Zeit miteinander vergleichen.
- Kinder lehren einem wichtiges Vokabular.
- Nichts geht über einen Morgenspaziergang am See.
- Wenn man für das Lagerfeuer verantwortlich ist, sollte man sich bei einer nicht-pfadfinderischen Freizeit ein komplettes Wechselsachensortiment mitnehmen. So ganz alleine nach Feuer zu duften ist nur so mittelangenehm.

Als ich wieder nach Hause kam ging es ans Umpacken, denn am Donnerstagmorgen bin ich mit Dominique nach Göteborg gefahren. Sie ist Freiwillige in der Katholischen Kirche aus Uppsala und wir haben uns im Sprachkurs kennengelernt. Einer ihrer Mitarbeiter ist über das Wochenende für ein Seminar nach Göteborg gefahren und konnte uns im Auto mitnehmen... genau das Richtige für unser knappes Volontär-Budget! In Göteborg haben wir bei Lukas gewohnt, einem anderen deutschen Volontär. Wir haben das Volontär-Network ausgenutzt und in den Tagen noch andere deutsche und schwedische Volontäre getroffen. Ausserdem waren wir im Tierpark, im alternativen Haga-Viertel (originelle Läden und wunderschöne Gassen), im Stadtmuseum (zufälligerweise war dort eine Schokoladenaustellung mit dem Feinsten vom Feinstem zum Probieren... herrrlich!) und in allen Geschäften wo vorne REA (=schlussverkauf) draufstand. Dominique und ich hatten eine super Zeit zusammen und es war schön mal die anderen deutschen Volontäre zu treffen.

Nun bin ich zwei Tage in meiner Gemeinde, gehe heut Abend zum ersten mal mit zu den Pfadfindern und am Mittwoch geht es los nach Riga. Also: Koffer ausgepackt, Koffer eingepackt!!

Har det så bra! Uta

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

hej hej uta,
habe heute im Sprachkurs erfahren, dass ich die tolle schockoladenausstellung versäumt habe:-( man wie blöd! aber ich hoffe ihr habts euch ordentlich schmecken lassen!!!
glg von der anderen seite schwedens
simone