Montag, 2. Februar 2009

Hej alla.
Es ist ein sonniger Montagmittag und weil mein Küsterdienst "Kirche saugen" heute ausfällt, habe ich eine Extraportion geschenkte Zeit für einen Blogeintrag.

Das neue Jahr ist in der Gemeinde sehr gut angelaufen. Neben meinen neuen Gruppen und Aktivitäten ist momentan viel zu tun für die "Biskopsvisitation" die Mitte der Woche beginnt. Die Bischöfin aus Stockholm wird sich für eineinhalb Wochen die Gemeindeaktivitäten in Sollentuna anschauen.

Mitte Januar war ich über ein Wochenende zu Besuch bei Dominique in Uppsala, einer Studentenstadt im Norden Stockholms. Wir hatten eine schöne Zeit mit Stadtbesichtigung, Kennelernen deutscher Erasmus-Studenten im Café, selbstgekochtem deutschem Essen, Live-Musik in der Studentenkneipe und katholischer Messe am Sonntagmorgen.




Der Uppsaler Dom. Dominique und Ich.

Am 22. Januar habe ich mich auf den Weg in die Heimat gemacht, denn bei meiner Jahresplanung nach Sylvester habe ich festgestellt, dass der bezahlten Heimflug von meiner Organisation am besten nun im Januar passt. Nach einem Weihnachtsfest in Schweden und einer Woche alleine krank sein hatte ich auch richtig Lust mal wieder Tochter zu sein.

Mit Verwandtschaft in Berlin macht das Ryanair fliegen noch mehr Spass, denn man profitiert nicht nur von den günstigen Preisen, sondern auch von den krummen Abflugszeiten. Auf diese Weise habe ich sowohl am Anfang, als auch am Ende meiner Reise einen schönen Abend in der Hauptstadt verbringen dürfen.

Die Tage in Göttingen waren sehr schön und gefüllt mit Ausflug nach Neufriemen, Freunde von Pfadfindern und Schule treffen, Organisatorisches vor Ort erledigen und einfach mal wieder zu Hause sein. Ich bin anschliessend für eine Nacht noch nach Dresden zu Almuth gefahren, um mir endlich ihre WG anzuschauen und um mich wieder einmal von Dresden-Neustadt begeistern zu lassen.

So ein Perspektivwechsel war für mich auch in Bezug auf die Bewertung der Bedeutung und Ziele meines Frewilligendienstes hier in Schweden wertvoll.

Am letzten Freitag bin ich hier gut wieder angekommen. Am Samstag ging es wieder nach Uppsala, da Dominique ihren Geburtstag mit netten Menschen, selbstgemachten Hamburgern und Tanz nachgefeiert hat. Vor dem Festabend haben wir die Moschee in Uppsala besucht. Wir arbeiten beide in einer christlichen Kirchengemeinde, somit ist es besonders spannend sich gemeinsam Glaubenshäuser anderer Religionen anzuschauen.

In der nächsten Woche werde ich endlich Schlittschuh fahren, die Temperatur und das Wetter passt perfekt. Ich freue mich so viele Rückmeldungen auf meine "Wer liest den Blog?"-Fragevbekommen zu haben.
Es grüsst euch ganz herzlich, eure Uta